Siemens-Betriebskrankenkasse und Exasol

Mehr Daten, mehr Anwender, kürzere Zyklen – SBK auf dem Weg zum datengetriebenen Unternehmen

Im Sinne des Kunden vereint die SBK das Beste aus persönlicher und digitaler Welt und treibt die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv voran. Um den Kunden individuelle Angebote zu machen und zum Beispiel Leistungsauskünfte oder Patientenquittungen auszustellen, bedarf es umfangreicher und jederzeit verfügbarer Daten. Durch die Zusammenarbeit mit Exasol verfügt die SBK über eine State-of-the-Art Datenanalyse-Plattform, die schnell, sicher und kundenorientiert die passenden Daten liefert.


Herausforderung

Die exponentielle Zunahme des Datenvolumens und der Mitarbeiter setzte das bisherige System stark unter Druck, und die Analysen nahmen viel Zeit in Anspruch.

 

Lösung

Die Analytics-Datenbank von Exasol ist jetzt das zentrale Data Warehouse der SBK in einer 5+1-Cluster-Konfiguration.

 

Nutzen

Durch neue und schnelle Datenanalysen können SBKs Kunden bessere, direkt auf sie zugeschnittene Angebote unterbreitet werden. Dadurch hebt sich die SBK von anderen Krankenkassen ab.

 

Wir sind sehr sicher, dass wir mit Exasol den richtigen Motor haben. So können wir auch in Zukunft trotz stark wachsender Datenmengen die Anforderungen unserer externen und internen Kunden technisch stabil, qualitativ hochwertig und zügig verarbeiten.

Christian Kämpfer Senior Fachexperte Daten- und Digitalisierungsmanagement Analytik der SBK
> 0 Mio.

Versicherte

> 0

Mitarbeiter

0

Datenprozesse wurden migriert

0 Min.

statt 6,5 Std. Reduzierung der für typische Datenabfragen benötigten Zeit bei großen Datenmengen

Zum Hintergrund

Die Siemens-Betriebskrankenkasse SBK ist die größte Betriebskrankenkasse Deutschlands und gehört zu den 20 größten gesetzlichen Krankenkassen. Als geöffnete, bundesweit tätige Krankenkasse versichert sie mehr als 1 Million Menschen und betreut über 100.000 Firmenkunden in Deutschland – mit mehr als 1.500 Mitarbeitern in 94 Geschäftsstellen. Seit über 100 Jahren setzt sich die SBK persönlich und engagiert für die Interessen der Versicherten ein. Sie positioniert sich als Vorreiter für einen echten Qualitätswettbewerb in der Gesetzlichen Krankenversicherung.
Voraussetzung dafür ist aus Sicht der SBK mehr Transparenz für die Versicherten – über relevante Finanzkennzahlen, aber auch über Leistungsbereitschaft, Beratung und Dienstleistungsqualität von Krankenkassen. Im Sinne des Kunden vereint die SBK darüber hinaus das Beste aus persönlicher und digitaler Welt und treibt die Digitalisierung im Gesundheitswesen aktiv voran. Um den Kunden individuelle Angebote zu machen und zum Beispiel Leistungsauskünfte oder Patientenquittungen auszustellen, bedarf es umfangreicher und jederzeit verfügbarer Daten. Durch die Zusammenarbeit mit Exasol verfügt die SBK über eine State-of-the-Art Datenanalyse-Plattform, die schnell, sicher und kundenorientiert die passenden Daten liefert.

 

  • Industrie Finanzdienstleistungen/ Versicherungen
  • Anwendung BI-Beschleunigung
  • Datenbank Exasol
  • BI Tool QlikView
  • ETL Tool DataMigrator
Case study background details

Sie haben die Wahl

Nutzen Sie unsere Analytics-Datenbank On-Premises, in unserer privaten Cloud, jeder öffentlichen Cloud oder in Hybrid-Lösungen

Die Herausforderung

Wachsende Datenmengen, komplexere Abfragen sowie erhöhte Anforderungen an Stabilität und Performance

Nicht nur die Datenmenge ist in den letzten Jahren exponentiell gewachsen, auch die Anzahl der Mitarbeiter aus dem Bereich Business Intelligence, die auf die Daten zugreifen und die Daten analysieren, hat sich stark erhöht. Die SBK hat das Ziel, sich zu einem datengetriebenen Unternehmen zu entwickeln und die Entscheidungen auf der Basis aktueller Daten und umfangreicher Reports zu treffen. „Als technologisch gut aufgestelltes Unternehmen wollen wir unseren Kunden einen noch besseren Service bieten, beispielsweise durch Data Analytics. Mit unserem alten System war jedoch beispielsweise eine Massendatenverarbeitung nicht mehr möglich, so dass die einzelnen Fachbereiche häufig nicht mehr mit tagesaktuellen Daten arbeiten konnten“, so Joachim Zaspel, Architekt Analytics, Digitalisierung und Datenmanagement bei der SBK. „Unser Bestreben ist es jedoch, neue, bislang noch nicht ausgewertete Daten in die Reports zu integrieren – sicher und datenschutzkonform. Mit der bislang verwendeten Plattform würde dies nicht funktionieren, da sie bereits mit den alten Datenquellen überfordert war. Die Auswertungen dauerten viel zu lange – teilweise mehrere Stunden und in einigen Fällen brachen Datenbankabfragen ab.“

Das Team um Joachim Zaspel begab sich deshalb auf die Suche nach einer neuen Datenanalyse-Plattform. Diese sollte schneller, zuverlässig und hoch skalierbar sein, auch große Datenmengen zügig verarbeiten können und einen möglichst geringen Administrationsaufwand verursachen. Eine weitere Anforderung war die Kompatibilität der zukünftigen Lösung mit dem ETL Tool DataMigrator von InformationBuilders sowie dem BI-Frontend QlikView. „Um unseren Kunden technologisch immer bessere Services bieten zu können, ist es langfristig unser Ziel, dass das Datawarehouse neben den Standard-Daten auch Prozess-Daten enthält, große Datenmengen also, die verarbeitet und den Geschäftsverantwortlichen zur Verfügung gestellt werden. „Durch neue und schnelle Datenanalysen können wir unseren Kunden bessere, direkt auf sie zugeschnittene Angebote unterbreiten – und uns damit von anderen Krankenkassen abheben“, so Joachim Zaspel.

Die Lösung

Überzeugender PoC und schnelle Migration von 2.000 Datenprozessen

Nach einer gründlichen Analyse des Marktes und einem umfangreichen Ausschreibungsprozess fiel die Wahl auf die Analytics-Datenbank von Exasol. „Bereits der erste Proof of Concept (PoC) mit Exasol ist sehr positiv verlaufen“, so Christian Kämpfer, Fachexperte Datenmanagement Business Intelligence und DataWarehouse bei der SBK. „Innerhalb von drei Stunden wurde unser altes Datawarehouse auf Exasol migriert. Wir konnten uns gar nicht vorstellen, dass das geht. Doch bereits nach diesen drei Stunden haben wir mit Exasol gearbeitet – und zwar nicht nur mit zwei Tabellen, sondern mit unserem kompletten Datenbestand.“ Auch ein zweiter PoC, bei dem die Verantwortlichen das neue System nochmals auf Herz und Nieren testeten, brachte dasselbe Ergebnis: „Wir haben es nicht geschafft, dass die Exasol-Plattform an ihre Grenzen stößt. Wir waren sehr schnell überzeugt, dass das System nicht nur robust und extrem leistungsfähig ist, sondern dass es auch einfach große Freude macht, damit zu arbeiten“, ergänzt Christian Kämpfer. Insgesamt 2.000 Datenprozesse wurden migriert und die Analytics-Datenbank von Exasol zum zentralen Datawarehouse mit aktuell 5+1 Clustern aufgebaut. Während des gesamten Einführungsprozesses stand das Beratungsunternehmen blueforte mit Rat und Tat zur Seite. „Wir arbeiten schon seit vielen Jahren zusammen. Uns fasziniert immer wieder, welche Anstrengungen die SBK unternimmt, besonders kundenfreundlich zu agieren. So sorgt sie unter anderem dafür, dass sich die persönlichen Kundenberater im Hinblick auf komplexe Fallkonstellationen besonders viel Zeit nehmen können. Zu schaffen ist dies nur durch eine Entlastung von Routinevorgängen und automatisierten, datenbasierten Prozessen. Dies haben wir bei unserer Arbeit immer in den Fokus gestellt“, so Dr. Gunar Schröer, Managing Partner, blueforte.


Solides Fundament für Datenanalysen

Mittlerweile arbeiten zehn BI-Experten für die Entwicklung und Administration sowie 15 Mitarbeiter aus verschiedenen Fachbereichen intensiv mit der Analytics-Datenbank von Exasol. Alle können Ihre Abfragen gleichzeitig absetzen und es kommt auch dann nicht zu Problemen, wenn ein großes analytisches Skript ausgeführt wird. „Was die Skalierbarkeit, die Stabilität und die Qualität angeht, so sind wir mit der neuen Lösung sehr zufrieden“, so Kämpfer. „Alle unsere Prozesse laufen viel stabiler und zu unserer großen Freude auch viel schneller. Die Dauer für die Beladung des Datawarehouse beträgt heute nur noch 4 statt 12 Stunden. Für eine typische Abfrage mit einer sehr großen Datenmenge benötigt das Exasol-System nur noch 21 Minuten statt 6,5 Stunden, die das alte System brauchte“, vergleicht Christian Kämpfer. „Darüber hinaus freuen wir uns über einen deutlich verringerten Wartungsaufwand – wir müssen das System nicht tunen und die sonst so aufwändige Index-Pflege betreiben. Zudem ist es wirklich von Vorteil, Hard- und Software aus einer Hand zu erhalten und Exasol als Appliance zu betreiben.

Der Nutzen für die SBK

Auch neue, komplexe Datenquellen können mit Exasol jetzt viel einfacher integriert werden. „In der Vergangenheit hatten wir mit sehr großen Tabellen jenseits der Milliarden Zeilen erhebliche Probleme. Entweder brachen die Beladungen ab oder wir mussten künstlich Pakete bilden, damit ein Datenpaket nach dem anderen geladen werden konnte. Mit Exasol und der Massiv Parallelen Datenverarbeitung (MPP) ist das alles kein Problem mehr“, so Joachim Zaspel.“ „Überhaupt existieren praktisch keine Workarounds mehr, die wir früher aufgrund der begrenzten Skalierbarkeit hatten“, ergänzt Christian Kämpfer. „Beim Thema Leistungsübersicht für unsere Versicherten wurde das besonders deutlich. Früher mussten wir die Daten in mehreren Systemen und Data Warehouses getrennt halten, da es einfach eine zu große Datenmenge war, die nicht verarbeitet werden konnte. Heute haben wir alle Daten in Exasol konsolidiert. Auf einen Blick ist so ersichtlich, welche Leistungen ein Versicherter in den letzten zehn Jahren in Anspruch genommen hat. Der Kundenberater kann ihm so die passenden Service-Angebote unterbreiten.“

Franz-Joseph Becker-Thöne, Leiter des Stabs Controlling bei der SBK, hat die verschiedenen Generationen von Datawarehouses bei der Krankenkasse über viele Jahre verfolgt. „Wir streben heute einen hohen Grad an Selbststeuerung an. Uns ist es wichtig, dass sich die Kollegen die Berichte, die sie brauchen, um datenbasiert zu arbeiten, selbst ziehen können. Es nützt nichts, wenn der Controller die Daten hat, der Prozessverantwortliche braucht sie. Er hat die Geschäftsverantwortung, den Zugriff auf die Daten und kann mit ihnen arbeiten. Mit Exasol haben wir diesen Stand nun erstmals erreicht.“

Neues Datawarehouse ist die Basis für wirtschaftlichen Erfolg

„Dank der Analytics-Datenbank von Exasol haben wir das Fundament gelegt, mehr aus unseren Daten herauszuholen. Wir haben unsere Effizienz deutlich erhöht – eine wichtige Voraussetzung, den Service für unsere Kunden immer innovativer zu gestalten. Wir arbeiten mit einer leistungsfähigen und wartungsarmen Datenbank, die uns im Bereich der Analytik einfach besser unterstützt. Neue, interessante Fragestellungen können wir nun umfangreicher, schneller und genauer beantworten. Momentan entwickelt ein eigenes Team analytische Anwendungen, die zusätzlichen Nutzen für unsere Kunden liefern werden. Erste Erfolge können wir bereits verzeichnen“, freut sich Joachim Zaspel. Und Christian Kämpfer ergänzt: „Wir sind sehr sicher, dass wir mit Exasol den richtigen Motor haben. So können wir auch in Zukunft trotz stark wachsender Datenmengen die Anforderungen unserer externen und internen Kunden technisch stabil, qualitativ hochwertig und zügig verarbeiten.“

Die Zukunft

„Auch was das Thema Loading...Data Science angeht, fühlen wir uns mit Exasol gut aufgestellt. Wir nutzen schon heute das Potenzial von Exasol, indem wir R-Modelle direkt in der Datenbank berechnen können“, so Zaspel. “Exasol verfügt quasi über die Rohdaten für die analytischen Modelle. Solche komplexen Datenbankabfragen hätten wir auf der alten Plattform einfach nicht absetzen können. Mit Exasol sind wir gut gewappnet für die Zukunft.“

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