OTTO und Exasol

Vom Onlinehändler zur Plattform – Exasol unterstützt otto.de auf dem Weg zum datengetriebenen Unternehmen

OTTO ist Deutschlands größter Onlineshop für Home & Living. Bereits vor 25 Jahren begann das Unternehmen als einer der ersten Händler in Deutschland mit otto.de online zu gehen, um den klassischen Versandhandel auf das digitale Geschäft umzustellen. Daten spielen dabei eine besondere Rolle: Das Wissen um die Bedürfnisse und Vorlieben der Kund*innen wird genutzt, um individuelle Angebote zu erstellen. Als Infrastruktur-Basis sorgt eine Exasol-Datenbank für die notwendige Performance bei der Auf- und Verarbeitung des stetig wachsenden Datenvolumens.


Herausforderung

Rasanter Anstieg des Datenvolumens aufgrund der Zunahme von Produkten und Kunden.

 

Lösung

Die Analytics Datenbank von Exasol fungiert als Acces Layer und Information Stack.

 

Nutzen

Weniger als die Hälfte der Kosten – bei besserer Leistung

 

Die Analytics-Datenbank von Exasol überzeugte. Vor allem wegen eines sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses: geringe Kosten bei einer sehr guten Performance und Integration mit Loading...Hadoop.

Andreas Bonet Product Owner bei OTTO
0 Mio.

Produkte

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Weniger Kosten trotz höherer Performance

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Anwender arbeiten mit Exasol

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Datenverarbeitung täglich

Hintergrund

Eine der Herausforderungen für OTTO war die Umstellung des klassischen Versandhandelsgeschäftes auf den elektronischen Handel. Heute stehen den Kund*innen des Hamburger E-Commerce-Unternehmens auf otto.de über 3 Millionen Produkte von mehr als 6.800 Marken zur Verfügung. Über 55 Prozent aller Käufe im OTTO-Shop erfolgen über Smartphones und Tablets. Ein Erfolgsfaktor: der Umgang mit Daten. Schon zu Zeiten des Versandhandels spielte das Wissen um die Bedürfnisse der Kund*innen eine besondere Rolle. Heute, im digitalen Zeitalter, sind Data Analytics und Business Intelligence entscheidende Bestandteile der Unternehmensstrategie.

 

  • Industrie Handel und E-Commerce
  • Anwendung BI-Beschleunigung, Loading...Big Data Analytics
  • Datenbank Exasol
  • BI-Tool Tableau
Case study background details

Sie haben die Wahl

Nutzen Sie unsere Analytics-Datenbank On-Premises, in unserer privaten Cloud, jeder öffentlichen Cloud oder in Hybrid-Lösungen

Die Herausforderung

Große Datenmengen bewältigen

„Unsere Kund*innen bewegen sich ganz selbstverständlich online“, sagt Andreas Bonet, Product Owner bei OTTO. „Sie bestellen immer enger am akuten Bedarf ausgerichtet und nutzen dabei verschiedene digitale Kanäle. Das bedeutet für uns: Alle Informationen, die uns der*die Kund*in überlässt, verarbeiten wir in Datenanalysen, um personalisierte Angebotspakete schnüren zu können.“ Dieses sogenannte Object Centric Processing stellt die Kund*innen konsequent in den Mittelpunkt: Die Daten aus verschiedenen Kanälen werden zu einem ganzheitlichen Bild der Kund*innen zusammengeführt, um ihnen ein optimales Einkaufserlebnis zu bieten. Dabei spielt der Datenschutz die zentrale Rolle. „Bei jeder technischen Lösung, die wir implementieren, steht diese Maxime über allem“, sagt Andreas Bonet.

Die schiere Menge an Daten stellte die Daten-Expert*innen bei OTTO immer wieder vor Herausforderungen. Die steigende Produkt- und Kund*innenanzahl hat eine Zunahme der Datenpunkte zur Folge. Der Bedarf an Speicherplatz und Wartung wuchs, genauso wie der Wunsch nach einer Antwort: „Wir brauchten eine Lösung hinter unserem Data Warehouse, welche unser Reporting-Tool stabil und schnell mit Daten versorgt“, fasst Andreas Bonet die Grundanforderung zusammen.

 

 

DIE LÖSUNG

Der Proof-of-Concept eröffnete neue Dimension

Mit einer Lösungsfindung wurden die Nürnberger Analyse-Expert*innen von Exasol mit einem Proof-of-Concept (PoC) beauftragt. Es ging zunächst darum, Daten-Analysen und die Erstellung von Reports auf Basis der vorhandenen Infrastruktur zu beschleunigen. Die Performance von Exasol erwies sich als hervorragend, besonders bei der Abarbeitung paralleler Anfragen. Während des PoCs trat eine andere Frage in den Vordergrund. „In der bis zu diesem Zeitpunkt geplanten Architektur würde Exasol als Access Layer mit Daten von einem Data Lake und einem Data Warehouse versorgt, um diese für Reports zu verarbeiten. Dies bedurfte einer Harmonisierung der Datenstrukturen beider Vorsysteme, was sich als herausfordernd herausgestellt hat“, erläutert Andreas Bonet. „Eine doppelte Datenhaltung benötigte zu viele Ressourcen und die Komplexität der Ladestrecke wurde zu groß. Das wollten wir besser machen und fragten uns, ob Exasol nicht nur als Access Layer als Data Warehouse fungieren könnte.“

In einem zweiten PoC wurde dieser gänzlich neue Architektur-Ansatz auf die Probe gestellt: Die Analytics-Datenbank von Exasol überzeugten. „Vor allem wegen eines sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnisses: geringe Kosten bei einer sehr guten Performance und Integration mit Loading...Hadoop“, so Andreas Bonet.

Dank Loading...In-Memory-Technologie, bei der regelmäßig benötigte Daten persistent direkt im Hauptspeicher gespeichert und verarbeitet werden, arbeitet die Exasol-Datenbank extrem performant. Damit ist sie prädestiniert für analytische Funktionen und große Datenmengen. Bei Bedarf können tausende Nutzer*innen gleichzeitig auf die Daten zugreifen, ohne dass der Abfrage-Durchsatz leidet. Intelligente Algorithmen überwachen die Leistungsfähigkeit der Datenbank und passen die Konfiguration bei Bedarf an – dies mindert den Administrationsaufwand deutlich. Zudem ist die Exasol-Datenbank so konzipiert, dass unterschiedlichste Programmiersprachen über sogenannte User Defined Functions (UDF) problemlos eingebunden werden können.

 

Exasol als Acces Layer und Information Stack

In den folgenden Monaten wurde Exasol als Data Warehouse und performante Datenbasis für das Reporting-Tool Tableau eingeführt. Loading...Hadoop blieb als Rohdatenspeicher weiter erhalten, denn die Technologie eignete sich hervorragend für Data-Science-Aktivitäten und die Entwickler*innen nutzten sie intensiv.

„Das Projekt beinhaltete nicht nur die Bereitstellung unserer Datenbank“, erinnert sich Mathias Brink, Customer Success Manager der Exasol. „OTTO hatte beispielsweise Security Anforderungen, für die wir zusammen Lösungen erarbeitet haben. In einem gemeinsam veranstalteten Hackathon mit OTTO, Exasol und Partnern haben wir zudem einen Spark Connector umgesetzt.“ „Wir fühlten uns als Kunde stets sehr ernst genommen und unser Einfluss auf die Produktmap von Exasol beweist das“, ergänzt Andreas Bonet.

 

DER NUTZEN FÜR OTTO

  • High-End-Performance durch Loading...In-Memory-Technologie
  • Schnelle Analysen großer Datenmengen
  • Im Vergleich kostengünstiger bei höherer Performance
  • Skalierbares Datenvolumen
  • Einfache und schnelle Installation, intuitive Handhabung
  • Integration mit Loading...Hadoop, Tableau und verschiedenen Frameworks zur Datenaufbereitung
  • Integration verschiedener Programmiersprachen über User Defined Functions
  • Verfügbar auf allen gängingen Public Clouds

 

 

Ausblick

Noch mehr Skalierbarkeit gefragt

Nun, da die Infrastruktur dafür ausgelegt ist, wollen Andreas Bonet und sein Team die Fachabteilungen noch mehr einbinden. Sie sollen in der Lage sein, Informationen nach ihrem Bedarf aus dem Data Warehouse ziehen und analysieren zu können. So werden den Fachabteilungen neben den angeforderten Reports künftig auch GUIs zur Verfügung gestellt, über die sie selbst auf die Daten zugreifen können. Denn nur, wenn jede*r weiß, was die*der andere tut, können Kampagnen aufeinander abgestimmt ablaufen – für ein optimales Kund*innenerlebnis.

Mit der Transformation von OTTO zur Plattform öffnet sich das Unternehmen für noch mehr Marken und Partner, die ihre Produkte auf otto.de zum Verkauf anbieten. Um das steigende Datenvolumen auch künftig reibungslos verarbeiten zu können, war die Skalierbarkeit der Lösung, ohne explodierende Kosten, von Beginn an ein wichtiges Kriterium. Die Lösung von Exasol ist dabei für alle Infrastruktur-Optionen offen, von On-Premise-Betrieb über Hybrid-Cloud bis hin zur Public Cloud.

 

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