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Exasol Xperience ist zurück in Berlin

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Fresenius Medical Care & Exasol

Verarbeitung von 550.000 hochsensiblen Datensätzen pro Tag zur Unterstützung einer verbesserten Dialyse-Leistung

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Dialysekliniken
weltweit

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Dialysepatienten,
die betreut werden

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Datensätze
täglich verarbeitet

Case Study

Riesige Datenmengen in weniger als 2 Minuten analysiert

Fresenius Medical Care Deutschland GmbH ist ein internationales Unternehmen, das in einem hochsensiblen Bereich tätig ist, was naturgemäß den Umgang mit riesigen Datenmengen mit sich bringt. Das Unternehmen hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein veraltetes Data Warehouse für die Regionen EMEA und Lateinamerika für seine Nicht-SAP-Daten auf den neuesten Stand zu bringen. Das Ziel war es, semistrukturierte Daten verarbeiten zu können und stabil und hocheffizient zu arbeiten, wobei der Wartungsaufwand so gering wie möglich sein sollte.

Fresenius Medical Care war von dem Proof of Concept (POC) mit Exasol beeindruckt. Die Exasol-Lösung ermöglichte nicht nur die Migration aller Daten und die Durchführung erster Tests innerhalb kürzester Zeit, sondern bot auch mehrere Vorteile gegenüber der alten SQL-Datenbank des Unternehmens:

Umfassende Berichte mit KPIs aller Länder können von 150 bis 1.500 Nutzern täglich schnell analysiert werden.

Fähigkeit, kontinuierlich eine hohe, stabile Leistung zu erbringen, ohne dass Wartungs- oder Verwaltungsaufwand erforderlich ist.

Milliarden von Massendaten können innerhalb von Minuten analysiert werden, ohne dass man sich ständig Gedanken über das Erreichen der Datenbankdatenbegrenzung machen muss.

Exasol begeistert uns immer wieder aufs Neue. Das System läuft extrem flüssig, wartet sich praktisch selbst, degeneriert nicht und ist stets performant – ein echter Quantensprung gegenüber dem bisherigen Datenbanksystem.

Thomas Lober, Director Center of Excellence Business Intelligence, Fresenius Medical Care

Produkte und Leistungen für Menschen mit chronischer Niereninsuffizienz

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit chronischer Niereninsuffizienz – weltweit benötigen rund 3,5 Millionen Patienten eine regelmäßige Dialysebehandlung. Das Unternehmen versorgt rund 350.000 dieser Dialysepatienten über sein Netzwerk von rund 4.000 Dialysekliniken in Nordamerika, Europa, Lateinamerika, Asien und Afrika. Fresenius Medical Care bietet jedoch nicht nur Dialyse als Service an, sondern produziert auch die dafür erforderlichen Geräte und Komponenten.

Standort

Deutschland

Mitarbeiter

300.000+

Branche

Healthcare

Produkt

DWH powered by the Exasol Analytics Engine

Die Herausforderung

Große Mengen hochsensibler Daten

Die Bandbreite der gesammelten Daten ist sehr groß. Kommerzielle und finanzielle Daten aus den Bereichen Beschaffung, Logistik, Vertrieb und Marketing sowie Buchhaltung werden in einem unternehmensweiten SAP-Data-Warehouse verarbeitet. Hochsensible medizinische Daten zu Patienten und Behandlungen werden hingegen in den verschiedenen Kliniken erfasst und im unternehmenseigenen Klinischen Informationszentrum gespeichert. Exasol unterstützt die Mitarbeiter beim Auslesen von Maschinendaten, bei der Erstellung von Prognosen und bei der Durchführung interner Analysen der vom Unternehmen gesammelten Marktdaten.

Bei Fresenius Medical Care gibt es zwei Anwendungsfälle – einen für Maschinendaten und einen für Marktdaten:

„Unsere Dialysegeräte verfügen über alle möglichen Arten von Sensorsystemen“, sagt Thomas Lober, Director Center of Excellence Business Intelligence, Fresenius Medical Care Deutschland GmbH. „Wenn es um Blutreinigung oder Dialyse geht, haben wir es mit einem hochsensiblen Bereich zu tun. Hier gibt es Tausende von Parametern. Wir möchten diese Parameter auswerten und anhand spezifischer Algorithmen den Wartungsbedarf vorhersagen. Unser Ziel ist es, proaktiv zu handeln, anstatt zu warten, bis einzelne Kliniken uns Maschinenausfälle melden.“

Fresenius ist auch daran interessiert, seine starke Wettbewerbsposition auf dem Markt langfristig zu festigen. „Wir schauen uns daher unsere Marktkonkurrenzstudie genau an, um zu sehen, was der Dialysemarkt zu bieten hat, wie genau unser Marktanteil ist und wie wir diesen in den nächsten Jahren weiterentwickeln können“, sagt Thomas Lober. „Vor Exasol haben wir diese Daten manuell erfasst und in riesigen Excel-Listen gespeichert. Jetzt speisen wir sie über eine Schnittstelle in eine neue Datenbank ein und können sie von dort aus analysieren. Das entscheidende Problem ist dabei nicht die Menge der Daten, sondern ihre Struktur und die Vielfalt, die sie über die verschiedenen Kliniken und Länder hinweg abdecken.“

DIE LÖSUNG

Eine komplexe IT-Infrastruktur mit einem leistungsstarken Data Warehouse

Dank ihrer hohen Leistungsfähigkeit, ihres geringen Verwaltungsaufwands und ihrer Stabilität bei der Verarbeitung großer Datenmengen hat sich die In-Memory-Analysedatenbank von Exasol schnell zu einem festen Bestandteil der komplexen IT-Infrastruktur entwickelt und wird für die Regionen EMEA und Lateinamerika eingesetzt. „Themen wie vorausschauende Wartung und künstliche Intelligenz spielen auch in unserem Unternehmen eine immer wichtigere Rolle“, freut sich Thomas Lober. „Mit herkömmlichen Datenbanken stoßen wir schnell an unsere Grenzen. Da wir mit Exasol jede beliebige Programmiersprache verwenden können, sind wir maximal flexibel. Wir können ganz einfach mit R oder Python arbeiten und Datenmengen in Höhe von mehreren zehn Milliarden in etwa zwei Minuten analysieren.“

In den Regionen EMEA und Lateinamerika werden alle Nicht-SAP-Daten in zwei großen Datenpools gesammelt – einem SAP- und einem Exasol-Data-Warehouse. Diese verschiedenen Datenquellen werden über Cloud- und Webservices in die Data Warehouses geladen und bilden die Grundlage für eine Reihe von Berichten. Die Zusammenstellung kann dann mit Standardtools wie Microsoft Power BI, SAP Web Intelligence oder SAP Analytics Cloud erfolgen. Für Qualitätsberichte werden die Daten beispielsweise bis auf die Ebene der Verkaufsfläche extrahiert, bevor sie in das Exasol-Data-Warehouse übertragen werden, wo sie mit Hilfe von Tableau weiterverarbeitet werden.

Die Datenbank wird täglich von 150 bis 1.500 Benutzern genutzt und verarbeitet durchschnittlich 550.000 Datensätze pro Tag. Drei Datenanalyseexperten betreiben die Datenbank.

Thomas Lober, Director Center of Excellence Business Intelligence, Fresenius Medical Care

Die ergbnisse

Aussagekräftige Berichte auf Basis aktueller Daten

Den Mitarbeitern stehen mittlerweile umfassende Berichte zur Verfügung. Sie können damit feststellen, ob alle Maschinen reibungslos laufen oder gewartet werden müssen, welche Arten von Störungen auftreten usw. Teams im gesamten Unternehmen können auf diese Berichte zugreifen und die Daten schnell analysieren. Auf der Grundlage definierter KPIs und eines dahinterstehenden Konzepts werden die KPIs aller Länder vierteljährlich verglichen. Die Daten werden dann sofort zusammengefasst, damit sie später visualisiert werden können. Dieser Ländervergleich ist für das Management von entscheidender Bedeutung.

Fresenius ist mit der Leistung und der bewährten Stabilität von Exasol so zufrieden, dass das Unternehmen beschlossen hat, einen Schritt weiter zu gehen und den Einsatz auf eine globale Produktionseinheit auszuweiten, deren Mitarbeiter für alle Produktions- und Qualitätsstandorte weltweit verantwortlich sind. „Da sie in einer zugelassenen Umgebung arbeiten, haben wir einen eigenen Exasol-Cluster eingerichtet“, sagt Thomas Lober. „Qualität ist ein Bereich, in dem alles genau dokumentiert werden muss: jede Schnittstelle, jede Änderung, jeder Datenfluss, jeder Bericht. Wir wollten vermeiden, dass diese Art von Daten mit anderen Daten vermischt werden.“ Zu den einzuhaltenden Regeln und Vorschriften gehören die Anforderungen der Global Data Protection Agency (GDPA), die Good-Practice-Richtlinien (GxP), die vor allem für den medizinischen und pharmazeutischen Sektor gelten, sowie die Richtlinien der Food and Drug Administration (FDA).

„Dies ist ein weiterer Bereich, in dem Exasol uns immer wieder beeindruckt hat“, fasst Thomas Lober zusammen. „Das System läuft extrem reibungslos, wartet sich praktisch selbst, degeneriert nicht und liefert stets eine hohe Performance – ein echter Quantensprung gegenüber unserem bisherigen Datenbanksystem. Wir haben einen deutlichen Anstieg des Datenvolumens festgestellt, dennoch gibt es keine Anzeichen dafür, dass das System an seine Grenzen stößt. Wir sind wirklich sehr froh, eine zukunftssichere Lösung gefunden zu haben, auf die wir auch in den kommenden Jahren weiterhin vertrauen können.“

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