Exasol-Studie zeigt: Datenzentrierte Strategie wichtig für Einzelhändler

29 Nov 2018 | Teilen

Fast die Hälfte von ihnen verfügt jedoch noch nicht über 360-Grad-Kundensicht

Nürnberg, den 29. November 2018 – Laut einer Studie der Exasol AG, führender Hersteller von analytischen In-Memory-Datenbanksystemen, wollen 82 Prozent der Einzelhändler in den nächsten fünf Jahren eine datenzentrierte Unternehmensstrategie einführen. Ein Drittel von ihnen gab an, dass sie bereits eine solche Strategie implementiert hätten. Die Studie zeigte, dass 58 Prozent der Entscheidungen im Einzelhandel auf der Basis von Daten getroffen werden. Gleichzeitig verfügt in der Omnichannel-Ära fast die Hälfte der Unternehmen noch nicht über eine 360-Grad-Kundensicht. Die Studie führte Vanson Bourne, ein auf Technologie spezialisiertes Marktforschungsunternehmen mit Sitz in Newbourne, Großbritannien, durch. Befragt wurden jeweils 250 IT- bzw. Business-Entscheider in Deutschland und Großbritannien.

Einzelhändler verlassen sich in immer stärkerem Maße auf Daten, um bessere Einblicke in ihre Analysen zu bekommen, auf deren Basis sie fundierte Entscheidungen treffen können. 70 Prozent der Studien-Teilnehmer gaben an, sie verwenden Daten als Entscheidungsgrundlage für Vertriebs- und Marketingkampagnen. 64 Prozent optimieren auf der Basis von Daten ihre Preise, um besser mit sinkenden Margen und zunehmendem Wettbewerb umgehen zu können. 55 Prozent nutzen Daten, um ihr Supply Chain Management zu verbessern. Die Studie zeigte jedoch auch, dass viele Einzelhändler noch keine Strategie einsetzen, um eine ganzheitliche Sicht auf Kunden zu erhalten. Obwohl die Customer Experience für führende Einzelhändler bereits das Maß aller Dinge ist, setzen bislang nur 46 Prozent auf Datenanalysen, um das Verhalten und die Bedürfnisse ihrer Kunden über alle Kanäle hinweg besser zu verstehen.

Die strategische Bedeutung, die der Einzelhandel den Daten beimisst, lässt sich am besten daran ablesen, wer in großen Einzelhandelsunternehmen die Datenstrategie verantwortet. Über 80 Prozent der Befragten geben an, dass sich die Datenstrategie im Besitz einer C-Level-Person befindet. Dabei fällt auf, dass nicht länger der CIO dafür verantwortlich ist: Nur jeder dritte Befragte gab an, dass die Daten sich im Verantwortungsbereich des CIOs befinden. 58 Prozent antworteten, dass die Daten im Besitz einer anderen C-Level-Position seien, darunter der CEO (18 Prozent) und der CFO (12 Prozent).

„Die Studie zeigt, dass der Einzelhandelssektor von den immer stärker vernetzten, digital denkenden Verbrauchern in der Omnichannel-Welt gefordert wird. Der Einzelhandel muss mit sehr geringen Gewinnmargen zurechtkommen. Das erhöht natürlich den Druck, die Kunden jederzeit, überall und zu vernünftigen Kosten individuell zu beliefern“, umreißt Aaron Auld, CEO von Exasol die Herausforderungen der Branche. „Obwohl die großen E-Commerce-Marken Standards für den Omnichannel und die Customer Experience gesetzt haben, zeigt die Studie, dass mehr als die Hälfte der Einzelhändler noch nicht über eine 360-Grad-Kundensicht verfügt. Nicht nur wünschen sich Kunden eine einheitliche Customer Experience über alle Kanäle hinweg, sie erwarten diese auch. Es ist enorm wichtig für Einzelhändler zu verstehen, was der individuelle Kunde auf welchem Kanal sieht. Genauso wichtig ist es, diese Kundenerlebnisse auch zu vereinheitlichen. Die Basis dafür sind eine passende Datenstrategie sowie schnelle und umfassende Einblicke in die Daten. Möglich macht dies ein analytisches In-Memory-Datenbanksystem“, resümiert Auld abschließend.

Die Exasol AG hat bereits einige Einzelhändler auf dem Weg zum datengetriebenen Unternehmen begleitet, darunter Otto und Zalando. Beide nutzen die In-Memory Datenbank von Exasol, um sich den ständig ändernden Kundenbedürfnissen anzupassen und auf verschiedenen Kanälen konsistent zu agieren. Exasol hilft dabei, die Grenzen disparat arbeitender Systeme zu überwinden, wie z. B. Lagerverwaltung, POS, Personalausstattung, Lieferkette oder Herkunft. Darüber hinaus sorgt Exasol dafür, dass sämtliche Daten aus diesen individuellen Datenquellen Bestandteil einer leistungsfähigen und unternehmensweiten Datenanalyse werden.

Die Studie Moving the Enterprise to Data Analytics wurde vom Marktforschungsunternehmen Vanson Bourne durchgeführt. Untersucht wurde, wie und warum Unternehmen in Großbritannien und Deutschland von Business Intelligence zu Data Analytics übergehen. Befragt wurden jeweils 250 IT- bzw. Business-Entscheider in Deutschland und Großbritannien.

Über die Exasol AG

Exasol bietet Unternehmen eine leistungsfähige In-Memory-Datenbank-Technologie und damit verbundene Services für geschäftskritische Analyseprozesse – On-Premise und in der Cloud. Exasol hat das Ziel, weltweit führend im Bereich Datenbank-Technologie für datengetriebene Unternehmen zu sein, da geschäftskritische Entscheidungen und Handlungen immer stärker von Datenanalysen abhängig werden. Weitere Informationen unter www.exasol.com.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Exasol AG
Grit Lange
Tel.: +49 (0) 911 23991 – 309
E-Mail: presse@EXASOL.com

Pressekontakt:

Astrid Hörnlein
Freie Kommunikationsberaterin
Kattegatstr. 15
13359 Berlin

Tel.: +49 30 939 565 98
Mobil: +49 175 202 54 60

E-Mail: ah@astridhoernlein.de