Faustregeln für das Sizing

Wie viel Hauptspeicher wird benötigt?

Das Systemsizing beruht einerseits auf der Analyse des Nutzerverhaltens und andererseits auf den Eigenschaften Ihrer bereits bestehenden Systeme. Das Vorgehen beim Sizing wird im Folgenden anhand eines Beispiels erläutert.

Betrachtet man ein 10-TB großes Data Warehouse, stellt man fest, dass ein großer Anteil der Daten nach inhaltlichen Gesichtspunkten für das Ergebnis nicht relevant sind (z.B. Indices, materialisierte Views oder spekulative Aggregate). Diese Hilfsstrukturen sind für EXASolution überflüssig und werden für die Auslegung der Datenbankgröße nicht berücksichtigt.

 

EXASolution: Praxis Sizing Gesamt Daten

 

Unsere langjährige Erfahrung zeigt, dass in bestehenden Datenbanken historische Daten, auf die nie oder nur sehr selten zugegriffen wird, viel Platz einnehmen. 

 

EXASolution: Praxis Sizing Rohdaten

 

Aktive Daten nennen wir die Daten, auf die über Anfragen häufig zugegriffen wird. EXASolution erreicht eine optimale Leistung, wenn alle aktiven Daten komprimiert im Arbeitsspeicher des Systems abgelegt werden können.

 

Durch die effiziente Datenkompression von EXASolution wird der Hauptspeicherbedarf für das System erneut gesenkt. Somit lassen sich die geschätzten 0,5 TB aktiver Daten in einem Cluster von 20 Knoten mit jeweils 32 GB RAM optimal verarbeiten.