Deutsch   |   English
   
 digg.com  del.icio.us 

Cognos

Anbindung von Cognos an EXASolution

Cognos kann EXASolution als eine generische relationale Datenquelle über den EXASOL ODBC Treiber ansprechen. Im weiteren werden wir einen Report auf Basis unserer Beispieldatenbank erstellen.

Diese Anleitung wurde mit Hilfe von Cognos 8.4.1 erstellt.

Konfiguration einer ODBC DSN

Konfiguration einer ODBC DSN

Bitte beachten Sie, dass der EXASOL ODBC Treiber auf den selben Rechnern installiert und konfiguriert werden muss, auf denen auch Cognos-Server und Frameworkmanager laufen. Sie können entweder eine System DSN oder eine Nutzer DSN für den Cognos-User erstellen. Die DSN-Namen auf beiden Rechnern müssen unbedingt identisch sein.

Framework Manager: ein Datenmodell erstellen

Zuerst muss eine neue relationale Datenquelle erstellt werden, die die oben erzeugte DSN benutzt. Hierbei sind keine besonderen Einstellungen nötig.

Im Metadaten Wizard wird dann eine Datenbasis für das Metadatenmodell ausgewählt. Sie können Tabellen und Views einzeln oder Schemaweise auswählen.

 

Ein Datenmodell wird erstellt, indem Tabellenrelationen und ihre Kardinalität festgelegt werden. Anhand dieser Relationen "weiß" das Reporting Studio, wie die Tabellen verknüpft sind. Daher werden Sie dies beim Report-Design nicht mehr angeben müssen.

Das nachfolgende Beispiel zeigt, dass die Tabellen ITEMS und PRODUCT über eine PRODUCT_NO verbunden sind. Die Tabellen stehen in einer 1-zu-(0..n) Beziehung: Produkte sind eindeutig, ein Produkt kann in der Tabelle ITEMS mehrfach oder gar nicht vorhanden sein. Der letzte Fall tritt dann auf, wenn das Produkt bisher nicht verkauft wurde.

Zusätzlich muss für alle Felder deren Nutzungsart definiert werden. Für die Tabelle CITIES wird

  • CITY_ID als Identifier,
  • NAME als Attribute
  • und COUNTRY_ID als Identifier definiert.

In der bereits erwähnten Tabelle ITEMS sollen Felder wie QUANTITY, ITEM_PRICE und ORDER_DATE als Fakten markiert werden, so weiß das Programm, dass sie in Berechnungen verwendet werden können.

Framework Manager: Veröffentlichung des Datenmodels

Damit andere Cognos-Tools mit dem erstellten Datenmodell arbeiten können, muss ein Package erstellt und veröffentlicht werden. Dabei wird es auf den Server kopiert und somit anderen Nutzern und Programmen zur Verfügung gestellt.

Klicken Sie hierfür mit der rechten Maustaste auf den Knoten "Packages" in dem Übersichtsbaum links und wählen Sie den Punkt "Create" im Kontextmenü. Anschließend können Sie das erstellte Package über den Publish Wizard veröffentlichen. Hier sind keine speziellen Einstellungen erforderlich, auch an dem "Variable Function Set" müssen Sie keine Veränderungen vornehmen.

  • Framework Manager: Veröffentlichung des Datenmodels

Report Studio: Erstellen eines Reports

Im Reporting Studio können wir das zuvor erstellte Package als Basis für unseren neuen Bericht auswählen.

Unser Ziel ist ein Bericht, der uns für jeden Kunden das letzte Bestelldatum und die gesamte Bestellsumme anzeigt. Auf dieser Basis kann man ein einfaches Ranking der Kunden durchführen: Kunden, die vor kurzem bestellt haben und insgesamt viel bestellen, werden bevorzugt.

Zunächst platzieren wir mittels Drag&Drop folgende Felder:

  • CUSTOMER_NO
  • LAST_NAME
  • CITY
  • COUNTRY

Als nächstes wählen wir das Feld ORDER_DATE und setzen Aggregate Function im "Properties"-Fenster auf "MAXIMUM". Somit haben wir bereits das letzte Bestelldatum.

Nun können wir wie im Screenshot gezeigt eine Ranking-Funktion erstellen, die Kunden bevorzugt, die zuletzt bestellt haben und einen größeren Umsatz erzeugt haben.

Im Ergebnis sehen wir auch Kunden, die noch nie bestellt haben. Dies ist auf unser Metadatenmodell zurückzuführen. Die Tabelle CUSTOMERS steht mit der Tabelle ORDERS in einer 0..n Beziehung:

  • Each CUSTOMERS has zero or more ORDERS (outer join)
  • Each ORDERS has one and only one CUSTOMERS

Das heißt, auch Kunden, die keine Bestellungen abgegeben haben, werden bei den Berichten berücksichtigt. Bei Bedarf können Sie diese Zeilen aus Ihrem Bericht ausschließen, in dem Sie einen Filter setzen, der nur die Zeilen erlaubt, in denen die Spalte ORDER_SUM nicht leer ist.

Sie kommen nicht weiter?
Von den Experten lernen:
Referenzen
  • AHOOLY
  • COOP
  • „Mit EXASolution sind wir für zukünftiges Datenwachstum bestens gerüstet. Dadurch, dass wir jetzt Geodaten verarbeiten, sprich die Dimension des Raumbezugs mit auswerten können, bieten wir unseren Kunden ganz neue Analysemöglichkeiten und noch umfassendere Marktübersichten. Wir sind sehr zufrieden mit der neuen Lösung, können flexibel auf zukünftige Anforderungen reagieren und trotzdem unsere Total Cost of Ownership reduzieren, da der so gewählte BI-Stack unsere Vision eines „Lean-BI“ in vollem Umfang unsterstützt.“

    Guido Niermann, IT-Leiter, Dataforce GmbH

    Dataforce
  • "Durch die Einbindung von EXASOL können wir unseren Kunden ein ganz neues Erlebnis bezüglich der explorativen Datenanalyse bieten… Neben der Technologie waren wir vor allem mit der Pre-Sales Beratung und dem Support während der Integration äußerst zufrieden."

     Martin Heink
    Geschäftsführer und Inhaber, econda GmbH 

    Econda
  • "Entscheidend für die IMS Health war insbesondere, dass wir uns durch einen sehr schnell aufgesetzten Proof of Concept von der Leistungsfähigkeit von EXASolution direkt überzeugen konnten."

     Michael Kempke
    Director Data Collection Global Operations, IMS Health GmbH & Co. OHG

    IMS
  • "Mit der innovativen Datenbank von EXASOL können wir komplexe Berechnungen genauer und umfangreicher durchführen. Das gibt uns einen signifikanten Technologievorsprung gegenüber der Konkurrenz."

     Tobias Kiessling
    CTO, intelliAd 

    Intelliad
  • "Die durchgängig hohe Leistung und die Möglichkeit, Echtzeitanalysen fahren zu können, waren für uns ausschlaggebend bei der Wahl von EXASolution."

     Tobias Kroha, Geschäftsführer der für das m-pathy-Projekt verantwortlichen seto GmbH

    m-pathy
  • Media Control
  • Olympus
  • "Wir haben uns für EXASolution entschieden, da die Hochleistungsdatenbank mit den zu erwartenden großen Datenmengen sehr gut umgehen kann und optimale Flexibilität bietet."

     Dr. Michael Röbbecke
    (ehem.) Geschäftsführer, RatePAY 

    RatePAY
  • "Mit EXASolution können wir unsere Geschäftsprozesse deutlich optimieren." 

     Gerhard Zapf
    Projektleiter, Semikron 

    Semikron
  • "Ein zuverlässiger und schneller Support, eine bessere Kundenbetreuung sowie eine bewiesene Fachkompetenz…"

     David Hodge
    IT Director, Sony Music Entertainment Germany 

    Sony Music
  • SOQUERO
  • SponsorPay
  • Stayfriends
  • "Die Datenbank von EXASOL ist Technik made in Germany, auf die wir uns langfristig verlassen können. Da sie bei steigendem Datenvolumen selbstständig skaliert und auch physisch beliebig erweitert werden kann, wächst unsere Datenbank mit unserem Unternehmen, und wir können auch in Zukunft flexibel und schnell auf neue Anforderungen reagieren."

     Heinrich Zetlmayer
    Geschäftsführer, Turtle Entertainment 

    Turtle Entertainment
  • United Internet Dialog
  • "Mit EXASolution haben wir eine Lösung erworben, die unsere hohen Leistungsansprüche komplexer Analysen bei steigenden Datenmengen für unsere Kunden optimal erfüllt." 

     Christian Sauer
    Geschäftsführer, Webtrekk GmbH 

    Webtrekk
  • "Wir haben uns nach einem ausgiebigen Benchmark-Test für die Lösung von EXASOL entschieden. Die hohe Performance des Systems, das Preis-/Leistungs-Verhältnis und der Service haben uns vollauf überzeugt"

    Dr. Ulrich Fricke
    Leiter Business Intelligence, XING AG 

    Xing
  • "Neben Wirtschaftlichkeit, Geschwindigkeit und hoher Leistungsfähigkeit war Flexibilität eines der entscheidenden Kriterien bei der Wahl unserer Datenbank… Die neue Datenbank bietet uns diese Skalierbarkeit bei reduzierten Total Cost of Ownership. So können wir auch in Zukunft immer die optimale Analyseleistung für unsere Kunden erbringen…"

     Sebastian Hoop
    Head of Operations, xplosion interactive gmbh 

    Xplosion
  • Zalando