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Mandantenfähigkeit

Vertrauen

Viele Organisationen wie z.B. Dienstleister stehen der Herausforderung gegenüber, Daten verschiedener Mandanten effizient und kosteneffektiv zu verarbeiten. Dabei sollen die Mandanten aber in jedem Fall darauf vertrauen können, dass Ihre Daten sicher sind. Das Thema wird auch innerhalb von Unternehmen immer wichtiger, wobei hier verschiedene Standorte oder Abteilungen als Mandanten fungieren können.

Ansätze zur Mandantenfähigkeit

Die Optionen des Datenbankentwicklers umfassen ein weites Spektrum von streng isolierten Daten bis zu gemeinsamer Datenhaltung. Die beste Lösung hängt erheblich von den technischen und geschäftlichen Begebenheiten ab und muss auf die Anforderungen der jeweiligen Organisation abgestimmt werden. Wir betrachten im Folgenden drei Hauptansätze:

Getrennte Datenbanken

Der einfachste Weg, eine sichere Datentrennung zu gewährleisten, besteht darin, die Daten jedes Mandanten in einer separaten Datenbank abzulegen. Dieser Ansatz erlaubt es, das Datenmodell einfach an kundenspezifische Anforderungen anzupassen.

Die deutlich ansteigenden Hardware- und Wartungskosten sind nur gerechtfertigt, wenn der Endkunde bereit ist, diese im Namen der zusätzlichen Sicherheit und Flexibilität zu tragen.

 

Getrennte Datenbanken

Gemeinsame Datenbank, getrennte Schemata

Jeder Mandant erhält ein eigenes Schema innerhalb der gemeinsamen Datenbank, welche die Isolierung durch das interne Benutzer- und Rechtekonzept sicherstellt. Dieser Ansatz ist relativ einfach umzusetzen und die Mandanten können ihre eigenen Schemata ebenfalls an Ihre Bedürfnisse anpassen. Die Daten unterliegen weiterhin einem gewissen Mass an Sicherheit, allerdings reduzieren sich die Hardware- und Wartungskosten erheblich im Vergleich zum ersten Ansatz.

Ein Nachteil besteht darin, dass sich alle Mandanten ein auch gemeinsames Backup teilen und es nicht mehr ohne weiteres möglich ist, die Daten eines einzelnen Mandanten über ein Restore wiederherzustellen.

Der Ansatz mit getrennten Schemata eignet sich gut für Mandanten, die eine geringe Anzahl an Tabellen benutzen und nichts dagegen haben, sich eine Datenbankinstanz mit anderen zu teilen.

Gemeinsame Datenbank, getrennte Schemata

Gemeinsame Datenbank, gemeinsames Schema

Im dritten Ansatz teilen sich alle Mandanten nicht nur das gleiche Schema, sondern darüber hinaus auch dieselben Tabellen.

Jede Tabelle erhält eine Spalte, die jeden Datensatz einem der Mandanten zuordnet. Im Vergleich zu den anderen beiden Ansätzen minimieren sich hier die Hardware- und Backupkosten, da es kaum eine Einschränkung gibt bezüglich der Anzahl an Mandanten, die sich eine Instanz teilen können.

Allerdings ist zusätzlicher Entwicklungsaufwand für die Zusatzinformationen nötig, und um sicherzustellen, dass jeder Mandant nur seine eigenen Daten einsehen kann. Der Datenwiederherstellungsprozess entspricht der gemeinsamen Datenbank, allerdings gleicht man nun einzelne Zeilen der gemeinsamen Tabellen ab, anstelle der vollständigen mandantenspezifischen Tabellen.

Dieser Ansatz eignet sich, wenn man eine große Anzahl an Mandanten anbindet, die zugunsten geringerer Kosten auf eine harte Trennung der Daten und Ressourcen verzichten können.

 

Gemeinsame Datenbank, gemeinsames Schema

Die Qual der Wahl

Um die optimale Lösung für Ihr Unternehmen zu finden, müssen Sie verschiedene technische und wirtschaftliche Aspekte betrachten. Einige davon werden im folgenden erörtert:

Anforderungen der Mandanten

  • Wie viele Mandanten sollen das Data Warehouse benutzen?
    Je mehr Mandanten Sie haben, umso eher werden sie eine gemeinsame Datenbank anstreben.
  • Gibt es jemand, der die Daten mehrerer oder aller Mandanten sehen soll?
    Sind die Mandanten zum Beispiel (eigenständige) Töchter einer gemeinsamen Organisation, wählt man möglicherweise eine vollintegrierte Lösung, um
    mandantenübergreifende Analysen zu ermöglichen.
  • Wollen Sie für einige Mandanten spezielle Anpassungen vornehmen?
    In diesem Fall tendieren Sie zu einem eher getrennten Ansatz.
  • Wieviele Endnutzer werden pro Mandant auf das System zugreifen?
    Je mehr Benutzer erwartet werden, umso attraktiver wird eine Lösung mit eigenständigen Datenbanken.
Die Qual der Wahl

Finanzelle Überlegungen

Die Entwicklung eines gemeinsamen Datenmodells bedeutet normalerweise erheblich mehr Aufwand, abhängig von der Komplexität des angestrebten Zugriffsmodells. Andererseits sind Hardware- und Wartungskosten in der Regel geringer als bei getrennten Lösungen.

Ihre Entscheidung muss also auch berücksichtigen, wie lange das System genutzt werden wird und ob die höheren Einstiegskosten akzeptabel sind.

 

Finanzielle Überlegungen

Sicherheit

Insbesondere, wenn sensitive Kundendaten im Data Warehouse gespeichert werden, wird auch die Sicherheitsfrage Ihre Entscheidung beeinflussen. Meist sind die Kunden der Meinung, dass nur eine physische Trennung wirksamen Datenschutz erlaubt, daher kann hier erhebliche Überzeugungsarbeit zu leisten sein, wenn man eine integrierte Lösung anstrebt.

Tatsächlich kann eine integrierte Lösung genauso sicher sein, wie getrennte Datenbanken, wenn man entsprechend viel Aufwand betreibt.

Sie kommen nicht weiter?
Von den Experten lernen:
Referenzen
  • AHOOLY
  • COOP
  • „Mit EXASolution sind wir für zukünftiges Datenwachstum bestens gerüstet. Dadurch, dass wir jetzt Geodaten verarbeiten, sprich die Dimension des Raumbezugs mit auswerten können, bieten wir unseren Kunden ganz neue Analysemöglichkeiten und noch umfassendere Marktübersichten. Wir sind sehr zufrieden mit der neuen Lösung, können flexibel auf zukünftige Anforderungen reagieren und trotzdem unsere Total Cost of Ownership reduzieren, da der so gewählte BI-Stack unsere Vision eines „Lean-BI“ in vollem Umfang unsterstützt.“

    Guido Niermann, IT-Leiter, Dataforce GmbH

    Dataforce
  • "Durch die Einbindung von EXASOL können wir unseren Kunden ein ganz neues Erlebnis bezüglich der explorativen Datenanalyse bieten… Neben der Technologie waren wir vor allem mit der Pre-Sales Beratung und dem Support während der Integration äußerst zufrieden."

     Martin Heink
    Geschäftsführer und Inhaber, econda GmbH 

    Econda
  • "Entscheidend für die IMS Health war insbesondere, dass wir uns durch einen sehr schnell aufgesetzten Proof of Concept von der Leistungsfähigkeit von EXASolution direkt überzeugen konnten."

     Michael Kempke
    Director Data Collection Global Operations, IMS Health GmbH & Co. OHG

    IMS
  • "Mit der innovativen Datenbank von EXASOL können wir komplexe Berechnungen genauer und umfangreicher durchführen. Das gibt uns einen signifikanten Technologievorsprung gegenüber der Konkurrenz."

     Tobias Kiessling
    CTO, intelliAd 

    Intelliad
  • "Die durchgängig hohe Leistung und die Möglichkeit, Echtzeitanalysen fahren zu können, waren für uns ausschlaggebend bei der Wahl von EXASolution."

     Tobias Kroha, Geschäftsführer der für das m-pathy-Projekt verantwortlichen seto GmbH

    m-pathy
  • Media Control
  • Olympus
  • "Wir haben uns für EXASolution entschieden, da die Hochleistungsdatenbank mit den zu erwartenden großen Datenmengen sehr gut umgehen kann und optimale Flexibilität bietet."

     Dr. Michael Röbbecke
    (ehem.) Geschäftsführer, RatePAY 

    RatePAY
  • "Mit EXASolution können wir unsere Geschäftsprozesse deutlich optimieren." 

     Gerhard Zapf
    Projektleiter, Semikron 

    Semikron
  • "Ein zuverlässiger und schneller Support, eine bessere Kundenbetreuung sowie eine bewiesene Fachkompetenz…"

     David Hodge
    IT Director, Sony Music Entertainment Germany 

    Sony Music
  • SOQUERO
  • SponsorPay
  • Stayfriends
  • "Die Datenbank von EXASOL ist Technik made in Germany, auf die wir uns langfristig verlassen können. Da sie bei steigendem Datenvolumen selbstständig skaliert und auch physisch beliebig erweitert werden kann, wächst unsere Datenbank mit unserem Unternehmen, und wir können auch in Zukunft flexibel und schnell auf neue Anforderungen reagieren."

     Heinrich Zetlmayer
    Geschäftsführer, Turtle Entertainment 

    Turtle Entertainment
  • United Internet Dialog
  • "Mit EXASolution haben wir eine Lösung erworben, die unsere hohen Leistungsansprüche komplexer Analysen bei steigenden Datenmengen für unsere Kunden optimal erfüllt." 

     Christian Sauer
    Geschäftsführer, Webtrekk GmbH 

    Webtrekk
  • "Wir haben uns nach einem ausgiebigen Benchmark-Test für die Lösung von EXASOL entschieden. Die hohe Performance des Systems, das Preis-/Leistungs-Verhältnis und der Service haben uns vollauf überzeugt"

    Dr. Ulrich Fricke
    Leiter Business Intelligence, XING AG 

    Xing
  • "Neben Wirtschaftlichkeit, Geschwindigkeit und hoher Leistungsfähigkeit war Flexibilität eines der entscheidenden Kriterien bei der Wahl unserer Datenbank… Die neue Datenbank bietet uns diese Skalierbarkeit bei reduzierten Total Cost of Ownership. So können wir auch in Zukunft immer die optimale Analyseleistung für unsere Kunden erbringen…"

     Sebastian Hoop
    Head of Operations, xplosion interactive gmbh 

    Xplosion
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