EXASOL Befragung: Performance ist das A und O für Anwender

Nürnberg, 11. Mai 2016 -- Als führender Hersteller von analytischen In-Memory Datenbanksystemen führte EXASOLeine unabhängige Befragung zum Thema Datenanalysen auf der Website durch. Dabei wurde untersucht, welche Hürden datengetriebene Unternehmen heutzutage meistern müssen. Bei den Ergebnissen steht Performance ganz oben, gefolgt von schnell wachsenden Datenmengen sowie steigendem Kostendruck und Datenqualität.

In EXASOLs erster unabhängiger Untersuchung zum Thema Datenanalysen gaben 30 Prozent der Befragten an, dass Performance für sie an erster Stelle der Herausforderungen an eine Datenbank steht. Ein möglicher Grund liegt darin, dass Unternehmen im täglichen Geschäft ihre Daten erst aggregieren müssen, bevor sie sie analysieren können. Ein Arbeiten auf Rohdaten-Basis ist häufig nicht möglich. Zum anderen kommt es oft zum Abbruch analytischer Anfragen, da sie zu lange, zu aufwändig oder zu umständlich sind.

Unternehmen generieren derzeit weltweit riesige Datenberge. Allein in Westeuropa wird der Datenbestand bis 2020 auf fünf Zetabyte wachsen*. Unsere Umfrage bestätigt das Ergebnis: Rund 23 Prozent der Befragten gaben an, dass „wachsende Datenmengen“ als eine echte Hürde zu sehen sind.

Kosten spielen ebenfalls eine wichtige Rolle
Trotz der hohen Bedeutung von IT sind die hierfür bereitgestellten Budgets in Unternehmen oftmals begrenzt. Manager stehen unter einem enormen Kostendruck und müssen sich daher genau überlegen, welche Herausforderungen mit welchen Lösungen am besten bewältigt werden können. Geht es dann um die konkrete Auswahl von IT-Systemen, spielt das Thema Wirtschaftlichkeit naturgemäß eine immer größere Rolle. Angesichts der oben bereits beleuchteten, ansteigenden Datenmengen, müssen Unternehmen zukunftssicher und mit überschaubaren Gesamtbetriebskosten (TCO) investieren. Die TCO beinhalten aber nicht nur die Anschaffungskosten einer Lösung, sondern auch alle Aspekte der späteren Nutzung, sprich Energiekosten oder Wartung. So erstaunt es kaum, dass rund ein Fünftel (19 Prozent) der Befragten antworteten, TCO sei für sie wichtig.

Der Support fällt gegenüber den anderen Kategorien ab
Auch die Qualität der Daten – auf den ersten Blick vielleicht kein offensichtliches Entscheidungskriterium für oder gegen eine neue Datenbank – schlägt mit 19 Prozent der Antworten zu Buche. Beim genaueren Hinsehen wird jedoch schnell klar: Schlechte Datenqualität führt zu Verzerrungen bei der Datendarstellung und somit zu fehlerhaften Entscheidungsgrundlagen. Sie ist damit letztlich ein nicht zu unterschätzender Kostenfaktor. Das beginnt bei der Datenintegration, geht über einen erhöhten Prozessaufwand und kann bis hin zu direkten finanziellen Auswirkungen als Folge fehlerhafter Rechnungen oder überhöhter Preise im Einkauf reichen.

Lediglich 9 Prozent der Befragten sehen im Punkt „Support“ eine große Herausforderung für ihre derzeitige Datenbank. Oft benötigt man bei komplexen Datenbanken Administratoren, die für einen reibungslosen Prozess sorgen. Damit sind sie aber genau in diese Aufgaben zeitlich intensiv eingebunden und für andere Bereiche nicht verfügbar. Mittelständische Unternehmen sollten daher aus Kostengründen darauf achten, neue IT-Lösungen mit möglichst geringem Wartungs- und Administrationsaufwand einzuführen.

EXASOLs Fazit
Es ist nicht verwunderlich, dass „Performance“ die größte Herausforderung bei Unternehmen im Hinblick auf ihre Datenbank darstellt. Damit eng verbunden stehen „wachsende Datenmengen“ an zweiter Stelle. Der häufig vorherrschende Kostendruck und die Bedeutung von qualitativ hochwertigen Daten als Entscheidungsgrundlage bestimmen zusammen 40 Prozent der Antworten. Insgesamt lässt sich feststellen, dass keine Antwort besonders herausragt. Das Ergebnis der Befragung ist daher: Es kommt Unternehmen auf eine Kombination vieler Faktoren an, um mit der eingesetzten Datenbank im Wettbewerb bestehen zu können.

* Digital-Universe-Studie von IDC


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