Analytische In-Memory-Datenbank – 5 Merkmale die Sie bei der Auswahl einer auf Sie zugeschnittenen Datenbank beachten sollten

Sie sind auf der Suche nach einem neuen Datenbanksystem? Egal ob es sich um ein In-Memory basiertes oder ein allgemein neues Systems handelt – ohne klar definierten Prozess erscheint diese Suche schier überwältigend.

Überlegen Sie sich vorab ganz genau, welche Programme und Anwendungen in Ihrem Unternehmen tatsächlich von erhöhter Leistung profitieren müssen. Es ist wichtig, dass Sie klare Kriterien für die Datenbank festlegen. Definieren Sie deshalb Anforderungsziele, die Ihre neue Datenbank erfüllen muss.

Unsere Leidenschaft sind Daten und Informationen. Diese unvergleichlich schnell auszuwerten ist unsere Passion. Daher geben wir Ihnen 5 Merkmale mit auf dem Weg, die Sie bei der Auswahl einer Datenbank beachten sollten:

1. Allgemeine Systemstruktur

Beachten Sie, dass jede Lösung unterschiedlich ist. Wahre analytische Leistungsstärke kann nur dann garantiert werden, wenn In-Memory-Computing ein fester Bestandteil Ihrer neuen Lösung ist. Cache allein hinzuzufügen reicht dazu nicht aus. Ein integrierter In-Memory-Computing Ansatz ermöglicht es Nutzern nicht nur, größere und komplexere Analysen durchzuführen sondern die Datenbank auch in verschiedensten Anwendungsszenarien einzusetzen.

2. Kosten und Skalierbarkeit

Informieren Sie sich, welche Kosten für Softwarekauf, Lizensierung oder Hardware entstehen. Überlegen Sie sich außerdem, ob ein skalierbares System mit massiv paralleler Datenverarbeitung (MPP) als Lösung in Frage kommt, da hier leicht zusätzliche Server angebunden werden können. Falls nicht, müssen Sie damit rechnen, dass weitere Kosten entstehen, sobald Ihre Ansprüche und ihr Datenvolumen zunehmen.

3. Integration

Finden Sie heraus, ob die neue Lösung auch umfangreiche, komplexe Analysen berechnen muss. Werden die üblichen Treiber und Benutzeroberflächen unterstützt? Lassen sich ETL-Prozesse (Extract, Transform, Load) und Business Intelligence- Tools nahtlos integrieren? Stellen Sie außerdem sicher, dass ihre Datenbank auch zukünftig kompatibel bleibt, auch wenn sich das analytische Ökosystem über die Zeit hinweg weiter entwickelt.

4. Marktpräsenz des Anbieters und erwiesener Kundenerfolg

Erkundigen Sie sich auch genau darüber, welcher Anbieter hinter dem Produkt steckt. Dabei sollten Sie nicht außer Acht lassen, welchen Support und welchen Service der Anbieter auch nach dem Erwerb der Software bietet. Kontaktieren Sie – sofern möglich – bestehende Kunden, um zu erfahren, welche Vor- und Nachteile das Produkt wirklich mit sich bringt, wenn es tagtäglich eingesetzt wird. Ist dies nicht möglich, fragen Sie nach bestehenden „Success Stories“, um die Meinung von unabhängigen Dritten (Kunden) zu erfahren. Es reicht heutzutage nicht aus, nur eine technisch solide Lösung zu nutzen. Sie müssen sicher und überzeugt davon sein, dass Sie sich auf die laufende Unterstützung des Anbieters und seines Kundenumfelds verlassen können.

5. Einfachheit

Letztendlich sollte eine analytische In-Memory Datenbank-Lösung einfach zu installieren und zu bedienen sein. Die Zeiten, in denen eine ganze Schar an Datenbankadministratoren notwendig war, um zu optimieren, zu implementieren oder ETL Prozesse anzubinden, sind vorbei. Je automatisierter die Lösung ist, desto weniger Hürden müssen Sie überwinden, um den richtigen Wert aus ihren Analysen und BI Projekten zu ziehen.


Zusammengefasst sind die Kriterien Leistung und Einfachheit zwei wesentliche Faktoren, die auschlaggebend für maximale Kundenzufriedenheit sind. Nur wenn die Leistung der Datenbank schnell genug ist, können komplexe Analysen nahezu in Echtzeit durchgeführt werden. Sie sollten sich daher lieber mehr auf Ihre Analytik konzentrieren können, anstatt sich mühevoll um den Aufbau und die Performance ihrer Datenbanken kümmern zu müssen.

Wenn Sie also auf der Suche nach einem neuen In-Memory Datenbanksystem sind, dann nutzen Sie doch einfach diese Checkliste, um sicherzustellen, dass Sie alle wichtigen Features berücksichtigt haben, die das neue System besitzen soll. Nutzen Sie die Gelegenheit auch dazu, Ihre IT-Infrastruktur zu vereinfachen. Denn mit einer In-Memory Datenbank lassen sich selbst große, komplexe Datenmengen verarbeiten und das mit viel weniger Hardware als zuvor.

Überzeugen auch Sie sich davon, wie gut In-Memory Datenbanksysteme skalieren. Sie werden mehr Analysen als bisher durchführen können und es werden auch viel mehr Anwender gleichzeitig Daten analysieren können. Dies führt schlussendlich dazu, dass weniger Automatisierung und Optimierung der Unternehmensprozesse nötig ist. Firmen können sich so ganz und gar darauf konzentrieren, Ihr Unternehmen so zu gestalten, dass es den Anforderungen an datengetriebenen Geschäftsprozessen gerecht wird.

Langsame Abfragen waren gestern – heute zählen schnelle und tiefgreifende Antworten auf die unterschiedlichsten Fragestellungen im Unternehmen.

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Checkliste: Der präzise Weg zur analytischen Datenbank

Diese Checkliste unterstützt Sie bei der Auswahl einer analytischen Datenbank, abgestimmt auf die Aufgabenstellungen in Ihrem Unternehmen.

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